Rückmeldung 31.1.23 O.: Mir geht es inzwischen deutlich besser! Mich hat mein ganzes Leben so eine unerklärliche Trauer und Melancholie begleitet, diese scheint einfach weg zu sein. In den Tagen nach der Aufstellung kam die Trauer noch ein paar Mal zurück, aber eher in einer befreienden und fließenden Form. In den ersten Tagen hat mich auch ein sehr enthusiastisches Gefühl begleitet, das hat sich aber mittlerweile etwas beruhigt. Die natürliche Freude und Spaß an einfachen Dingen wie Musik im Radio oder lustigen Witzen ist wieder plötzlich aufgetaucht. In meiner Partnerschaft kann ich mich deutlich besser abgrenzen, kann die Konflikte klarer sehen, handeln und selbstbewusster zu mir stehen. Trotzdem bleibt die Beziehung eine große Belastung für mich. Seit der Aufstellung habe ich das Gefühlt, dass die Verlustängste meiner Freundin noch mehr getriggert werden.
Ero: Ja das kann geschehen, dass ihre Freudin so auf ihre bessere Abgrenzung reagiert. Wenn sie mag, kann sie ja auch eine Aufstellung machen!
Ich muss jeden Tag aufs Neue meine Räume und Grenzen schützen und aufpassen, dass ich nicht ihren Raum gezogen werde oder selbst rein gehe. Das stellt mich jeden Tag auf die Probe, ich fühle mich aber nicht mehr so ohnmächtig.
Meiner Familie kann ich auch etwas anders begegnen, hier wurde mir in den letzten Wochen so einiges klar. Ich würde das Thema Familie und Freundin gerne noch einmal aufstellen lassen. Können wir schon einen neuen Termin vereinbaren oder sollte ich zuerst allein eine Aufstellung machen? Ero: ja das ist sinnvoll. Das diagramm zeigt deutliche Verbesserung - aber es gibt noch "Entwicklungspotential!"